![]() Anonym durchs Netz Die Alltagserfahrung lässt Anonymität als gegeben erscheinen. Beim Schaufensterbummel interessiert den Ladenbesitzer nicht, wer da durch die Scheiben sieht und was genauer betrachtet wird. Der Zeitschriftenladen lädt ein zum Durchblättern der Magazine, und auch wer sich festliest, muss sich nicht ausweisen. Wer schließlich an der Kasse sein Portemonnaie zückt, um bar zu bezahlen, hinterlässt ein paar Münzen aber keine Adresse. Und bei Ladenschluss kann dann niemand mehr zuordnen, von wem welcher Schein in der Kasse stammt. Wer sich dann zu Hause mit dem "Spiegel" an den Küchentisch setzt, kann sicher sein, dass seine Lesegewohnheit - auf der letzten Seite beim Hohlspiegel anzufangen, die Titelgeschichte zu streifen, um sich dann im Kulturteil zu verlieren - nicht zum Gegenstand penibler Untersuchungen wird. Das Netz kehrt diese Erfahrung vollständig um. Bei der Online-Ausgabe des Hamburger Magazins lässt sich bei einem Großteil der Leser deren Weg über die Seiten nachvollziehen. Die Server führen präzise Buch, wann sie welche Seiten wohin geliefert haben. Anhand der Protokolle können die Leser nach ihren Gewohnheiten klassifiziert oder nach ihrem Standort gruppiert werden. Und nicht nur die Zahl der Aufrufe eines Artikels lässt sich ermitteln, sondern auch ob er weitergeschickt (und natürlich an welche Adresse) oder gedruckt worden ist. Um nicht nur dieser Datensammelei zu entgehen, stehen im Netz verschiedene Techniken zur Verfügung, die der folgende Text vorstellt. Lesen Sie den kompletten und umfanreichen Artikel unter http://anonym.tigernet.de. |


